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Wie digitale Werkzeuge das kreative Arbeiten verändern

Wie digitale Werkzeuge das kreative Arbeiten verändern

Interviewer: Was hat sich in den letzten Jahren beim kreativen Arbeiten verändert?

Expertin: Die größte Veränderung? Zugänglichkeit. Früher brauchte man teure Software oder spezielle Ausrüstung. Heute gibt es kostenlose Programme, die ziemlich leistungsfähig sind. Ältere Erwachsene können jetzt mit einem Tablet Aquarelle digital malen oder Fotocollagen erstellen, ohne Materialkosten.

Interviewer: Welche konkreten Werkzeuge meinen Sie?

Expertin: Programme wie Canva haben 2023 ihre Funktionen stark erweitert. Man kann dort Designs erstellen, ohne Grafikdesign studiert zu haben. Oder nehmen Sie KI-Bildgeneratoren – die gab es vor zwei Jahren praktisch nicht. Jetzt kann jemand seine Ideen visualisieren, auch wenn er nie zeichnen gelernt hat.

Interviewer: Ersetzt das nicht die eigentliche Kreativität?

Expertin: Nein, es verschiebt sie nur. Die kreative Leistung liegt jetzt mehr im Konzept und weniger in der technischen Ausführung. Jemand mit 65 kann endlich das Kinderbuch gestalten, das er immer schreiben wollte, ohne jahrelang Illustration lernen zu müssen. Die Idee zählt wieder mehr.

Interviewer: Was raten Sie Menschen, die damit anfangen wollen?

Expertin: Klein starten. Ein kostenloses Programm aussuchen und vier Wochen damit experimentieren. YouTube-Tutorials gibt es mittlerweile in vernünftigem Tempo für alle Altersgruppen.

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